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Grundstück: Gemischte Schenkung und Schuldenlast

Von einer "gemischten Schenkung" spricht man, wenn der Beschenkte für die Zuwendung eine Gegenleistung erbringen muss. Diese Gegenleistung wird bei der Ermittlung der schenkungsteuerlichen Bemessungsgrundlage berücksichtigt und wirkt sich mindernd auf die Höhe der Schenkungsteuer aus.

Das Finanzgericht München geht aber mangels Gegenleistung nicht von einer gemischten Schenkung aus, wenn zwar der Beschenkte auch die persönliche Haftung für die auf dem geschenkten Grundstück abgesicherten Verbindlichkeiten übernimmt, die Schenkerin intern aber weiterhin die Tilgungs- und Zinslasten trägt. Ausschlaggebend ist letztlich, dass im Innenverhältnis nach wie vor der Zuwendende die Schuldenlast trägt und sich insoweit an dem Zustand vor der Zuwendung nichts geändert hat.

Information für: Hausbesitzer
zum Thema: Erbschaft-/Schenkungsteuer

(aus: Ausgabe 03/2007)

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